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Bericht Laura Krömer

Mit einem Rechercheauftrag meines Arbeitgebers zuhause ausgestattet und mit großer Neugier ging es für mich für zwei Monate in die „Hauptstadt Europas“: ins Europäische Parlament. Dort hatte ich die wunderbare Möglichkeit, im Büro von Herrn Dr. Christian Ehler die Funktionsweise der EU und insbesondere des Parlaments, aber auch die Arbeit hinter den Kulissen der Abgeordneten sowie ihrer Assistenten kennenzulernen.

Am ersten Tag hatte ich, nachdem die Sicherheits-Kontrolle durchlaufen war (was von nun an zur täglichen Routine gehören sollte), gleich die Chance eine Plenarsitzung des Parlaments in Brüssel zu sehen. Anschließend wurde ich mit den Parlamentsgebäuden – einer eigenen kleinen Welt innerhalb von Brüssel – bekannt gemacht, welche mir aufgrund ihres gigantischen Ausmaßes noch einige lange Wege und Orientierungsprobleme bereiten würden. Vom ersten Augenblick an hat mich die internationale Atmosphäre und die Begeisterung der Menschen im Parlament für die EU beeindruckt.

Die ersten Tage im Parlament versuchte ich mich mit den Verfahrensabläufen innerhalb des Parlaments sowie mit der Thematik der Kultur- und Kreativwirtschaft, einem Bereich, für den sich Herr Dr. Ehler im Rahmen einer Intergroup einsetzt, vertraut zu machen.

Die darauffolgende Zeit verbrachte ich hauptsächlich mit Recherchearbeit zu verschiedensten Förderprogrammen der EU im Kulturbereich sowie mit Treffen mit für diese Programme verantwortlichen EU-Mitarbeitern, wobei ich zu jeder Zeit große Unterstützung vom Büro für mein Vorhaben erhielt. Nebenbei hatte ich aber auch die Möglichkeit, an verschiedenen Konferenzen und Terminen insbesondere zum Thema Kulturerbe und Urheberrecht teilzunehmen und den Arbeitsalltag in einem EU-Abgeordnetenbüro kennenzulernen. Dabei hatte ich das Glück, gerade in einer Zeit vor Ort zu sein, in der die Vorbereitungen für die Verhandlungen zum neuen Mehrjährigen Finanzrahmen ab 2021 liefen.

Ich denke sehr gerne an meine spannende Zeit im Europäischen Parlament zurück und bin unglaublich dankbar, dass mir diese Gelegenheit ermöglicht wurde.

Nachdem ich anfangs von den vielen neuen Eindrücken und Informationen überwältigt war, konnte ich in den zwei Monaten einen wertvollen Einblick in die Arbeit des EU-Parlaments und eines Abgeordnetenbüros gewinnen, welches vor allem durch einen vielfältigen und abwechslungsreichen Arbeitsalltag geprägt ist. Eine wunderbare Sache fand ich auch die Organisation eines Praktikantentages, bei dem jeder Praktikant Herrn Dr. Ehler einen Tag lang zu sämtlichen Terminen begleiten darf.

Ich habe mich vom ersten Tag an aufgrund der sehr angenehmen Atmosphäre im Büro von Herrn Dr. Ehler unglaublich wohl und gut aufgenommen gefühlt und möchte hierfür allen ganz herzlich danken.

 

Laura Krömer, Staatliche Kunstsammlung Dresden