EP-Gespräch mit Dr. Christian Ehler zu EU Forschungsförderprogrammen

Die Corona-Pandemie hat unser Leben in wenigen Wochen auf den Kopf gestellt. Prioritäten haben sich verschoben. Begriffe wie Intensivkapazitäten, Beatmungsgeräte und Vakzine bestimmen die Nachrichtenlage. Die EU stellt Milliarden-Summen zur Bewältigung der Krise zur Verfügung. Aber nicht nur die Verbraucherinnen und Verbraucher und die Wirtschaft benötigen jetzt Unterstützung, sondern auch die, die quasi an der Front arbeiten: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Unternehmen, die fieberhaft an einem Impfstoff und Behandlungen gegen COVID-19 forschen. Die EU hat schon früh entsprechende Weichen gestellt und Gelder für etliche Forschungsprojekte bereitgestellt oder z.B. dem deutschen Impfstoffentwickler CureVac finanzielle Mittel in Höhe von bis zu 80 Millionen Euro zur Unterstützung angeboten. Nur ein Element der koordinierten europäischen Corona-Krisenreaktion. Wie sehen die weiteren Hilfen aus und genügen die Maßnahmen? Der Europaabgeordnete Dr. Christian Ehler ist direkt an diesen Entscheidungen beteiligt. Er ist Berichterstatter im Europäischen Parlament für das laufende mehrjährige EU-Forschungsförderprogramm Horizont 2020 und dessen Nachfolgeprogramm ab 2021, Horizont Europa.