Wie können wir die nötigen Arbeitsplätze schaffen, um Europa gestärkt und widerstandsfähiger aus dieser Wirtschaftskrise herauszubringen?

Die von der EVP-Fraktion organisierte Konferenz #JobsJobsJobs for a strong recovery hat sich heute genau dieser Frage gewidmet und betroffene europäische Bürger, die europäische Wirtschaft und hochrangige Politiker zusammengebracht. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, betroffene junge Menschen, Ivan Štefanec MdEP, Präsident von SME Europe, Manfred Weber, EVP-Fraktionsvorsitzender und führende europäische Wirtschaftsvertreter haben über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie diskutiert. Ausgangspunkt der Debatte war, dass die COVID-19-Pandemie allen Prognosen zufolge mittel- und langfristig erhebliche gesamtwirtschaftliche Schäden verursachen wird.

Zunächst hob Roberto Colannino, CEO of Piaggio, hervor, dass neue Arbeitsplätze für Innovationen geeignet sein müssten. Angesichts einer sehr herausfordernden Zeit müssten wir anpassungsfähiger und offen für neue Wege der Zusammenarbeit sein. Dieser Position stimmte Belen Garijo, stellvertretende CEO der Merck-Gruppe zu, die darüber hinaus betonte, dass die Pandemie bewiesen habe, wie eng wirtschaftliche und gesundheitliche Themen miteinander verbunden seien und dass folglich die EU ihr strukturelles System der Gesundheitsversorgung stärken müsse.

Daraufhin bekräftigte Manfred Weber, dass das EU-Parlament alles dafür tun werde, eine wirtschaftliche Krise nach der Pandemie zu verhindern. Dafür seien insbesondere Investition in moderne Technologien, wie z.B. Elektroautomobilität sowie Wasserstoff-Netzwerke notwendig. Auch Ursula von der Leyen wies auf die zukunftgerichtete Arbeitsmarktstrategie der EU hin, die sie “EASE” (Effective active support to employment) nannte und die sich darauf konzentriere, den Übergang von der Krisenarbeitsplatzförderung zur Schaffung neuer Zukunftsarbeitsplätze zu erleichtern. Besonders junge Menschen sollen durch diese Strategie und Politik in den Vordergrund gestellt werden.

Abschließend fasste Dr. Christian Ehler, MdEP und Koordinator der EVP-Fraktion im ITRE in einem Schlusswort zusammen, dass sich die die COVID-Krise drastisch auf den Arbeitsmarkt auswirken werde. Dieses Problem müsse ebenso angegangen werden wie der zunehmende Einsatz von Automatisierung, die Zunahme der geografischen Konzentration der Beschäftigung und die generelle Schrumpfung des Arbeitsangebots. Die EVP werde sich dafür einsetzen, dass die nötigen Voraussetzungen geschaffen würden, um all diese Transformationsprozesse erfolgreich zu gestalten.

Hier geht es zur Aufzeichnung der Veranstaltung: https://www.eppgroup.eu/newsroom/events/jobsjobsjobs-for-a-strong-recovery