Anlässlich des heutigen Deutschen Bauerntags des Deutschen Bauernbunds e.V. und den dortigen Diskussionen zu den Chancen der EU-Agrarpolitik bis 2020 äußert sich der brandenburgische CDU-Europaabgeordnete Dr. Christian Ehler.

Dr. Christian Ehler: „Junglandwirteförderung zur Sicherung der Hofnachfolge gehört in das Operationelle Programm“

Anlässlich des heutigen Deutschen Bauerntags des Deutschen Bauernbunds e.V. und den dortigen Diskussionen zu den Chancen der EU-Agrarpolitik bis 2020 äußert sich der brandenburgische CDU-Europaabgeordnete Dr. Christian Ehler.
„Das Europäische Parlament und die CDU Brandenburg haben in den Verhandlungen zur EU-Agrarpolitik 2014-2020 an der Seite der EU-Kommission für die Junglandwirteförderung gekämpft, damit die Zukunftsfähigkeit der bäuerlichen Landwirtschaft vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in unserer Region gewahrt bleibt und die damit verbundene Hofnachfolge gesichert ist. Es ist grotesk und beunruhigt mich zutiefst, dass die Brandenburger Landesregierung im Operationellen Programm diese Thematik ausspart. Minister Vogelsänger muss endlich die Bedeutung und gesellschaftliche Verantwortung unserer bäuerlichen Familienbetriebe erfassen und dementsprechend handeln. Auch wenn das Budget für den ELER im Verhältnis zum ESF und EFRE in der EU-Förderperiode 2014-2020 die geringsten Einbußen zu verzeichnen hat, muss die Landesregierung bei der weiteren Erarbeitung ihrer Operationellen Programme dringlich dafür Sorge tragen, dass die EU-Mittel zielführend eingesetzt und vor allen Dingen beantragt und abgerufen werden! Ich halte es für äußerst luxuriös, dass das Land Brandenburg meint, auf die laut EU mögliche Förderung von Jungbauern verzichten zu können.“