Das Europäische Parlament hat die EU-Kommission und die Regierungen der Mitgliedstaaten im Rahmen seiner heutigen Plenarsitzung in Straßburg zu einer gemeinsamen Förderung des Tourismus in Europa aufgefordert.

Dr. Christian Ehler (EVP/CDU): Tourismus als Chance für Brandenburg begreifen – Europäisches Parlament fordert EU-Kommission und nationale Regierungen zur verstärkten Förderung des Tourismus in Europa auf

Das Europäische Parlament hat die EU-Kommission und die Regierungen der Mitgliedstaaten im Rahmen seiner heutigen Plenarsitzung in Straßburg zu einer gemeinsamen Förderung des Tourismus in Europa aufgefordert. Europa ist mit 140 Millionen Touristen jährlich die beliebteste Reiseregion der Welt. Mehr als vier Millionen Touristen kommen jedes Jahr auch nach Brandenburg. Die Tendenz ist dabei stark steigend. Auf Grund der großen Bedeutung für die gesamte europäische Wirtschaft fordert das Europäische Parlament die EU-Kommission auf, ein eigenes Budget für Tourismus im Haushaltsplan einzurichten. Außerdem soll sich die EU-Kommission um eine bessere transnationale Vernetzung von touristischen Angeboten bemühen, in dem sie die Errichtung von touristischen Routen durch Europa fördert.
„Das sind insbesondere für das Land Brandenburg mit der Grenze zu Polen sehr gute Nachrichten. Ich bin mir sicher, dass es im Bereich des grenzüberschreitenden Tourismus noch viel Potential gibt, das es nun auszuschöpfen gilt“, erklärt Dr. Christian Ehler. Des Weiteren fordert das Europäische Parlament von der EU-Kommission den Sporttourismus vermehrt zu fördern, da es in diesem Bereich noch große Wachstumsmöglichkeiten gibt. „Brandenburg bietet optimale Bedingungen für den Wassertourismus. Ich sehe darin eine große Chance für die gesamte Region. Wichtig ist jetzt, dass die nationalen Regierungen mithelfen und die touristische Erschließung der Region vorantreiben“, so Dr. Christian Ehler weiter.
Auch das Europäische Parlament ruft die Regierungen zur Mithilfe auf. Sie sollen dafür sorgen, dass touristischattraktive Gebiete im Bereich der digitalen Infrastruktur besser angeschlossen werden und öffentliche Internet-Hotspots für Touristen eingerichtet werden. „Wenn wir den Tourismus in der Region stärken wollen, müssen die Forderungen des EU-Parlaments nun zügig umgesetzt werden. Nur so kann es uns gelingen einen erfolgreichen und zeitgemäßen Tourismus in Brandenburg zu etablieren“, so Ehler abschließend.