Das Europäische Parlament hat heute über eine legislative Entschließung abgestimmt, die Hinweise zu einer angeblichen Aufputschwirkung von Energiegetränken verbieten soll. Dazu erklärte der Brandenburger Europaabgeordnete Dr. Christian Ehler: „Der Irreführung der Verbraucher durch die Produzenten wird nun ein Ende gesetzt.“

Zuckerhaltige Getränke und koffeinhaltige Energiegetränke sollen keine Hinweise mehr enthalten dürfen, die deren angebliche Eigenschaften zur Steigerung von Aufmerksamkeit oder Konzentrationsfähigkeit preisen, da solche Werbung den Zuckerkonsum von Jugendlichen, den größten Abnehmern von Energiegetränken, erhöht.
Ein durchschnittliches Energiegetränk (250ml) enthält bis zu 27g Zucker und 80mg Koffein, obwohl die Weltgesundheitsorganisation eine Begrenzung der Aufnahme von freiem Zucker auf weniger als 10% der gesamten Energiezufuhr und mit Blick auf einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen eine weitere Begrenzung auf weniger als 5% der gesamten Energiezufuhr empfiehlt.
„Das Verbot ist ein wichtiger Beitrag zum Verbraucherschutz und wird sich positiv auf die Gesundheit auswirken“, so Ehler abschließend.