Der brandenburgische Europaabgeordnete Dr. Christian Ehler (CDU) begrüßte das im April beginnende Programm „Refugee Teachers Welcome“ der Universität Potsdam, die als erste Universität in Deutschland eine solche Initiative gestartet hat: „Dieses Projekt ist ein wunderbares Beispiel, wie einzelne Initiativen dazu beitragen können, die Integration der Flüchtlinge in Deutschland erfolgreich zu meistern.“

Dr. Christian Ehler (EVP/CDU): „Eine erstklassige Initiative“ – –Programm „Refugee Teachers Welcome“ der Universität Potsdam vorgestellt

Der brandenburgische Europaabgeordnete Dr. Christian Ehler (CDU) begrüßte das im April beginnende Programm „Refugee Teachers Welcome“ der Universität Potsdam, die als erste Universität in Deutschland eine solche Initiative gestartet hat: „Dieses Projekt ist ein wunderbares Beispiel, wie einzelne Initiativen dazu beitragen können, die Integration der Flüchtlinge in Deutschland erfolgreich zu meistern.“
In dem deutschlandweit einzigartigen Projekt sollen geflüchtete Lehrer für den Einsatz an Schulen in Deutschland qualifiziert werden. Das Programm soll einerseits helfen, den sich abzeichnenden Lehrermangel in Brandenburg zu verhindern und andererseits den erfahrenen Lehrkräften den beruflichen Wiedereinstieg zu ermöglichen. Zudem sollen sie zu interkulturellen „Brückenbauern“ an den Schulen werden. Entwickelt wurde das Projekt von der Bildungswissenschaftlerin Prof. Dr. Miriam Vock und ihrem wissenschaftlichen Mitarbeiter Frederik Ahlgrimm. Zunächst erhalten die Teilnehmenden einen intensiven Deutschkurs am Sprachenzentrum der Universität Potsdam. Ab Herbst lernen die Teilnehmer in einem Kurs das deutsche Schulsystem kennen und können an Schulen hospitieren. Dabei sollen sie auch Tandems mit deutschen Lehramtsstudierenden bilden, um einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu erzielen. Bis zum 15. März 2016 sind noch Bewerbungen für das Programm möglich. Die EU hat erkannt, von welch zentraler Bedeutung die Bewältigung der Flüchtlingsproblematik ist. So stellte die EU-Kommission 10,1 Mrd. Euro hierfür aus dem EUHaushalt 2015/16 bereit. Außerdem können Mittel aus dem AMIF (Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds) und dem Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen genutzt werden, um Integrationsmaßnahmen zu fördern. Fortan wird es nun auch Möglichkeiten zum Einsatz der EU-Strukturfonds, wie dem ESF (Europäischer Sozialfonds) und dem ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung) für flüchtlingsbezogene Maßnahmen geben. So wird der ESF beispielsweise in der laufenden Förderperiode mindestens 20% Prozent seiner Mittel für Maßnahmen zur sozialen Eingliederung verwenden, was Maßnahmen zur Integration von Migranten explizit einschließt.
„Die EU-Kohäsionspolitik wird bei der Integration von Migranten und Flüchtlingen starke Unterstützung für Integrationsmaßnahmen leisten und ist damit ein wichtiger Beitrag der EU zur Unterstützung der Mitgliedstaaten und Kommunen vor Ort. Nur mit einem solidarischen Europa können wir die aktuellen Herausforderungen meistern.“