Drei inspirierende Tage mit der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg gehen nun zu Ende. Dr. Markus Wenig empfing uns herzlich in der Vertretung des Landes Brandenburg in Brüssel und ermöglichte uns dort einen angenehmen Rahmen für den intensiven Austausch über die Vertretung der Interessen Brandenburgs in Europa. Im Vordergrund der Gespräche standen zentrale industrie- und energiepolitische Themen wie die Umsetzung von „Fitfor55“ sowie der Umstieg von Erdgas auf klimaneutralen Wasserstoff. Gerade jetzt ist es wichtig, über diese brennenden Themen zu diskutieren und miteinander Konzepte zu entwickeln. Gemeinsam verbrachten wir viele thematisch bereichernde Stunden. Ich bin optimistisch, dass unsere entwickelten Arbeitsaufträge für die kommenden Monate zum Gelingen unserer Ziele beitragen.

Während des Aufenthaltes in Brüssel durften wir die Expertise von vielen interessanten Personen einholen. So sprachen wir mit Jean-Eric Paquet (DG RTD), Prof. Christiane Hipp (BTU Cottbus) und Axel Krein (Clean Aviation) über KICs und die Auswirkungen von europäischen Forschungsverbünden auf die universitäre Forschung. Zum Strukturwandel in der Lausitz und der damit einhergehenden Etablierung der Wasserstoffinfrastruktur besprachen wir uns mit Aleksandra Tomczak, Florian Woitek, Ruud Kempener (DG Energy) und Jorgo Chatzimarkakis (Hydrogen Europe). Mit Sabine Verheyen (MdEP), Jules Lobry-Deblyck und Rosina Tsoneva (DG EAC) wurde über das Europäische Jahr der Jugend und mit Martin Zeitler (Pat Cox) über aktuelle infrastrukturelle Entwicklungen diskutiert. Beim Besuch der EU-Kommission empfingen uns unter anderem Johannes Bahrke, Michael Hager und Jens Flosdorff zu Gesprächen über wirtschaftliche Auswirkungen der COVID Pandemie, der Ukraine-Krise und Sanktionen gegen Russland. Auch für einen Austausch mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Gruppe im EU-Parlament Daniel Caspary gab es Gelegenheit.

Besonders bedanke ich mich an dieser Stelle bei Frau Botschafterin Suzanne Szech-Kondoros und EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen, die sich während des Besuchs die Zeit nahmen, um mit unseren Gästen ins Gespräch zu kommen. Auch allen, die nicht namentlich erwähnt wurden und diese Reise zu einem Erfolg gemacht haben, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen.

Es war ein gelungener Besuch für Brandenburg und für Europa.